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Warum Betriebe Bewerber verlieren, bevor die Bewerbung ankommt.

Wer heute einen Monteur, eine Fachkraft oder einen Auszubildenden sucht, hat zwei Probleme. Das erste ist bekannt: Es gibt zu wenige. Das zweite fällt seltener auf, obwohl man es selbst in der Hand hat: Die Leute, die sich bewerben wollen, kommen auf dem Weg dorthin nicht an.

Der Weg sieht in den meisten Betrieben so aus. Eine Stellenanzeige liegt auf einem Portal oder auf der eigenen Website, oft als PDF. Am Ende steht eine Mailadresse, manchmal ein Formular. Wer sich bewerben will, soll Lebenslauf, Zeugnisse und ein Anschreiben schicken. Das ist der übliche Ablauf, und er ist auf einen Bewerber ausgelegt, der abends am Schreibtisch sitzt, einen Drucker hat und Zeit für ein Anschreiben.

Die Fachkraft, die Sie suchen, sitzt nicht am Schreibtisch. Sie ist um 18 Uhr von der Baustelle gekommen, sitzt mit dem Handy auf dem Sofa und schaut sich an, wo sie im nächsten Jahr arbeiten will. Sie hat kein Anschreiben, keine gescannten Zeugnisse und keine Lust, sich dafür an einen Rechner zu setzen. Sie wird sich bei dem Betrieb bewerben, bei dem es jetzt in zwei Minuten geht.

Wo die Bewerbung tatsächlich abbricht

Es sind immer dieselben Stellen.

Die Stellenanzeige ist ein PDF. Auf dem Handy heißt das: zoomen, verschieben, zoomen. Nach dem dritten Wischen ist der Interessent weg, und zwar ohne dass es irgendwo gezählt wird.

Das Formular verlangt zu viel. Vierzehn Felder, Pflichtangabe Anschreiben, Pflicht-Upload für den Lebenslauf. Jedes Pflichtfeld, das nicht unbedingt sein muss, kostet Bewerbungen. Für das erste Gespräch brauchen Sie Name, eine Rückrufnummer und die Antwort auf zwei oder drei Fragen, die für Sie wirklich entscheiden.

Die Stelle hat keine eigene Adresse. Alle Stellen stehen zusammen auf einer Seite "Karriere". Damit kann keine Suchmaschine die einzelne Stelle als Stelle erkennen, und Sie können sie auch nicht einzeln verschicken oder in einer Anzeige verlinken.

Es steht nicht drin, was die Leute wissen wollen. Nicht die Unternehmensgeschichte, sondern: Wo sind die Einsatzorte. Gibt es ein Fahrzeug, und darf man es mit nach Hause nehmen. Wie sind die Arbeitszeiten wirklich. Wird Montage erwartet. Wenn diese Antworten fehlen, bewirbt sich niemand, um sie zu erfragen. Er bewirbt sich woanders.

Nach dem Absenden passiert nichts. Keine Bestätigung, keine Angabe, wann eine Rückmeldung kommt. Wer drei Bewerbungen schreibt und von zwei Betrieben sofort eine Bestätigung bekommt, hat den dritten schon abgeschrieben.

Was eine Bewerbungsseite leisten muss

Eine Stelle, eine Seite, eine Adresse. Die Seite ist in einem Satz zu erfassen, lädt auf dem Handy sofort und ist auf ein Ziel ausgelegt: die Bewerbung. Alles, was ablenkt, kommt weg.

Die Fragen sind Ihre Fragen. Wer Führerschein und Klasse braucht, fragt danach. Wer Schichtbereitschaft braucht, fragt danach. Drei oder vier solcher Angaben sortieren die Bewerbungen bereits, bevor Sie die erste lesen. Der Lebenslauf darf nachgereicht werden, statt vorher den Abbruch zu verursachen.

Der Rückruf ist eine gleichwertige Option. Manche schreiben nicht gern. Eine Nummer, eine Uhrzeit, fertig, und Sie rufen zurück. Das ist bei gewerblichen Stellen häufig der bessere Weg.

Die Angaben stehen in den strukturierten Daten. Eine Stellenseite kann für Suchmaschinen maschinenlesbar auszeichnen, dass es sich um eine Stelle handelt, mit Berufsbezeichnung, Ort, Arbeitszeitmodell und Datum. Ohne diese Auszeichnung taucht die Stelle in den Stellenergebnissen der Suchmaschinen in der Regel nicht auf. Das ist Handwerk an der Seite, keine Werbung, und es ist einmalig zu machen.

Die Bestätigung sollte sofort herausgehen, mit einer Angabe, wann Sie sich melden. Das ist wenig Technik und der größte einzelne Unterschied in der Wahrnehmung.

Was danach mit den Bewerbungen passiert

Der zweite Verlust passiert nach dem Eingang. Bewerbungen liegen im Postfach zwischen Anfragen, Rechnungen und Werbung. In der Hochsaison bleiben sie dort eine Woche liegen, und in dieser Woche hat der Bewerber unterschrieben.

Dafür gibt es zwei Antworten, und sie hängen zusammen. Die erste ist ein eigenes Bewerberportal: Die Bewerbungen laufen nicht ins Mailpostfach, sondern in eine Übersicht, in der jede Bewerbung einen Zustand hat und nichts unbemerkt liegen bleibt. Das ist keine große Software, sondern eine Liste mit den Feldern, die Sie tatsächlich brauchen.

Die zweite Antwort ist die Vorsortierung. Ein Assistent prüft die Angaben, die Sie vorgegeben haben, und legt die passenden Bewerbungen nach oben. Er entscheidet nichts und sortiert nichts aus. Er stellt die Reihenfolge her, die Sie sonst von Hand herstellen, und das nach Eingang statt am Wochenende. Wenn abends um halb acht eine Bewerbung kommt, die alle Ihre Kriterien erfüllt, können Sie am nächsten Morgen als Erster anrufen.

Die Reihenfolge, in der sich das lohnt

Erst die Seite, dann das Portal, dann die Vorsortierung. Eine gute Bewerbungsseite bringt sofort mehr Bewerbungen, und zwar auch dann, wenn Sie dahinter weiter mit dem Mailpostfach arbeiten. Ein Portal ohne Bewerbungen bringt nichts. Die Vorsortierung lohnt sich, wenn so viele Bewerbungen kommen, dass die Reihenfolge ein Problem ist.

Was Ihr Betrieb an dieser Stelle braucht, können Sie sich im Konfigurator zusammenstellen: Recruiting-Seite, Bewerberportal, Vorsortierung, einzeln oder zusammen. Wenn Sie es lieber beschreiben, schreiben Sie, wie Ihr Bewerbungsweg heute aussieht und wo er abbricht. Sie bekommen eine realistische Summe zurück, meist am gleichen Werktag, über das Kontaktformular oder per Mail. Kein Erstgespräch nötig.

Was davon trifft auf Ihren Betrieb zu?

Eine Mail reicht. Sie bekommen eine realistische Summe zurück, ohne Gespräch und ohne Verpflichtung.

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